Google AdSense

Google AdSense ändert die Zahlungsstruktur

Google AdSense hat Änderungen an der Zahlungsstruktur und den Auszahlungswegen an seine Publisher und Werbetreibenden angekündigt.

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Letzten Monat hat Google AdSense Änderungen an seiner Zahlungsstruktur sowie den Auszahlungsarten für Publisher und den Abrechnungsmethoden für Werbetreibende angekündigt. Wir haben uns mit einem Experten auf diesem Gebiet, Robin de Wit, zusammengesetzt, um eine objektive Perspektive zu erhalten.

 

Neue Google AdSense-Zahlungsstruktur: Ein Experte dazu.

 

Die jüngste Ankündigung von Google AdSense über Änderungen in seiner Zahlungsstruktur und -methoden für die Vergütung von Publishern und Werbetreibenden hat die programmatische Werbegemeinschaft aufgewühlt.

 

Könnten Sie die kürzlich von Google AdSense angekündigten Änderungen näher erläutern?

 

Robin de Wit: Gewiss. Google AdSense war schon immer transparent in Bezug auf seine Gebührenstruktur, wobei Publisher 68% der Einnahmen behielten. Die jüngste Änderung beinhaltet eine Aufteilung der AdSense-Einnahmenbeteiligung zwischen der Käufer- und der Verkäuferseite. Nun erhalten Publisher 80 % der Einnahmen nach Abzug der Gebühren der Werbetreibendenplattform. Wenn Google Ads Display-Anzeigen auf AdSense kauft, behält das Unternehmen durchschnittlich 15 % ein. Diese Änderung sorgt für einige Verwunderung, da es keine klare Möglichkeit gibt, den Mechanismus der Zahlungsaufteilung zu überprüfen, da dieser Prozentsatz lediglich ein Durchschnittswert ist, der von den Vereinbarungen der Werbetreibenden abhängt. Daher müssen Publisher in den meisten Fällen auf Vertrauen setzen.

 

Was ist mit der Umstellung auf Abschlagszahlungen pro Impression?

 

Robin de Wit: Dies ist eine bedeutende Veränderung. AdSense stellt von der Auszahlung an Publisher pro Klick (CPC) auf die Auszahlung pro Impression (CPM) um, was dem Industriestandard entspricht. Diese einheitliche Methode über Googles Produkte und Drittanbieterplattformen hinweg wird es Publishern ermöglichen, Gebühren über verschiedene Technologien hinweg effektiver zu vergleichen. Dies ist ein großer Vorteil für Publisher, die sich in diesem Segment entwickeln und noch keine etablierte Zielgruppe haben.

 

Warum? Könnten Sie die Unterschiede zwischen CPC- und CPM-Zahlungen erläutern?

 

Robin de Wit: Die CPC-Leistung (Cost Per Click) hängt stark vom Inhalt und der Zielgruppe ab. Daher kommt es vor, dass Publisher im Allgemeinen keine Kontrolle über die Anzeige haben, sobald sie läuft. Einige Positionen auf der Website performen klicktechnisch wirklich gut, während andere aus keinem ersichtlichen Grund einfach nicht genug Klicks erhalten und das CPC-basierte System so einen Publisher zum Sündenbock macht.

CPM hingegen gibt Publishern mehr Stabilität, wodurch sie weniger von Klicks abhängig sind, die eine Anzeige generieren kann. Für Publisher, die keine umfangreichen Klickzahlen erzielen, wird dies wahrscheinlich eine positive Veränderung sein, aber normalerweise sind diese Publisher bereits zu fortgeschritteneren Ad-Stacks wie dem unseren gewechselt. Diejenigen, die bei Klicks gut abschneiden, könnten jedoch einen plausiblen Umsatzrückgang erleben. Ich empfehle, auf diese Änderungen vorbereitet zu sein und nach einem zuverlässigen Ad-Tech-Partner Ausschau zu halten.

Das bestmögliche Szenario? Wie Google erklärt, wird sich zunächst nichts Wesentliches ändern, aber im Laufe der Zeit könnten CPC-gesteuerte Publisher gewisse Unannehmlichkeiten spüren.

 

Wird sich dies auf die Art oder Menge der von Google AdSense angezeigten Anzeigen auswirken?

 

Robin de WitNicht direkt. Google hat klargestellt, dass diese Änderung die Art oder die Menge der von Publishern geschalteten Anzeigen nicht beeinflussen wird. Die AdSense-Richtlinien und die Better Ads Standards gelten weiterhin und verbieten Praktiken wie Pop-ups oder andere aufdringliche Anzeigen.

 

Was sollten Verlage als Reaktion auf diese Google AdSense-Änderungen tun?

 

Robin de Wit: Wir glauben, dass es derzeit keinen Sinn hat, uns im Kreis zu drehen. Es werden Änderungen vorgenommen, und Publisher sollten darauf vorbereitet und sich dessen bewusst sein. Aber sie müssen auch dem System vertrauen und auf das Beste hoffen, während sie informiert bleiben und ihre Einnahmen genau beobachten, sobald diese Updates nächstes Jahr in Kraft treten. Das Verständnis dieser Änderungen und die entsprechende Anpassung der Strategien werden entscheidend sein.

 

Ihre abschließenden Gedanken zu diesen Änderungen?

 

Robin de Wit: Da sich das Internet weiterentwickelt, müssen sich auch die Werkzeuge und Plattformen, die wir nutzen, weiterentwickeln. Insgesamt bin ich der Meinung, dass die Hinwendung zu einem einheitlichen Zahlungsmodell branchenweit eine positive Veränderung darstellt. Diese Änderungen sind Teil dieser Entwicklung, ob wir wollen oder nicht. Der Schlüssel liegt hier darin, agil auf Google-Updates zu reagieren und zuverlässige Partner zu wählen, die stets die Interessen der Publisher in den Vordergrund stellen.

 

Kontaktieren Sie Erfahren Sie, wie wir Ihnen helfen können, diese Umstellung reibungslos zu meistern!

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